Ein System statt
drei Baustellen.
Shopware 5 bekommt seit dem 31. Juli 2024 keine Sicherheitsupdates mehr. Der Umzug ist kein Update, sondern ein Neubau auf anderer Architektur. Wer ihn als Einzelmaßnahme kauft, bekommt einen neuen Shop — wer ihn als Teil eines Systems kauft, bekommt einen Shop, der danach messbar besser läuft.
Ihr Shop läuft noch.
Aber wie lange sicher?
Seit dem 31. Juli 2024 gibt es keine Sicherheitsupdates für Shopware 5 — Bugfixes und rechtliche Anpassungen endeten bereits im Juli 2023. In Deutschland, Österreich und der Schweiz laufen nach Auswertung des HTTP Archive weiterhin rund 2.800 Shops auf dieser Version.
Was das praktisch bedeutet: Der Shop nimmt weiter Bestellungen an. Das ist das Tückische daran. Es passiert nichts — bis etwas passiert.
Bekannte Sicherheitslücken bleiben offen. Zahlungsdienstleister und Prüfstellen achten zunehmend auf gepatchte Systeme. Und der Kreis der Menschen, die Shopware 5 noch kennen, wird jedes Jahr kleiner — was jede Migration teurer macht, egal wer sie durchführt.
Die zweite Frage ist deshalb nicht „ob", sondern „wann, mit wem, und zu welchem Preis".
Technisch
Keine Patches für bekannte Lücken. Eine Kompromittierung trifft selten den Shop allein, sondern die Kundendaten dahinter.
Steigend
Plugin-Lizenzen ohne Updates, ältere Hosting-Umgebungen, Wartungsstau. Warten ist nicht kostenlos, es ist nur unsichtbar.
Gebremst
Neue Zahlarten, Marktplätze, ERP-Anbindungen oder KI-Funktionen lassen sich auf Shopware 5 kaum noch abbilden.
Nicht einfach migrieren.
Wirtschaftlich entscheiden.
Sie müssen nicht automatisch auf Shopware 6 wechseln. Ich prüfe, welches System zu Sortiment, Prozessen, Schnittstellen und Zukunftsplänen passt — und sage es Ihnen auch dann, wenn es das günstigere ist.
Shopware 5 → Shopware 6
Wenn gewachsene Strukturen bleiben sollen.
- ERP-, EDI- und individuelle Schnittstellen
- Große Kataloge und komplexe Variantenlogik
- Bleibt in der vertrauten Umgebung, deutsches Hosting möglich
- Plugin-Ersatz oder Neubau — vorher bewertet
Shopware 5 → Shopify
Wenn weniger eigene Technik das Ziel ist.
- Standard-Checkout statt Eigenbau
- Weniger individuelle Prozesse nötig
- Schnellere Wiederveröffentlichung
- Daten, SEO und Tracking vollständig übernommen
Der teuerste Fehler fällt erst nach dem Go-live auf.
Shopware 5 und Shopware 6 bilden Produkt-URLs grundlegend unterschiedlich. Wer nur die Daten übernimmt und die URLs dem System überlässt, verliert einen großen Teil der organischen Sichtbarkeit — oft unbemerkt, weil niemand nach dem Umzug die Zugriffszahlen prüft.
Was ich deshalb mache: Vor dem Umzug ziehe ich eine vollständige Liste aller indexierten URLs. Jede davon bekommt ein Ziel im neuen System. Nach dem Go-live prüfe ich stichprobenartig und automatisiert, ob jede Weiterleitung tatsächlich greift.
Das ist keine Zauberei, sondern Arbeit — und genau der Punkt, an dem Projekte Zeit sparen wollen und danach bezahlen.
Was ich nicht verspreche: garantierte Rankings. Das kann niemand seriös zusagen. Was ich garantiere, sind vollständige Datenübernahme und technisch geprüfte Weiterleitungen.
Sechs Schritte. Keine Blackbox.
Migrations-Check
Systemstand, Plugins, Eigenentwicklungen, Hosting und Schnittstellen erfassen und bewerten.
Systemwahl
Shopware 6 gegen Shopify abwägen — technisch und wirtschaftlich, mit klarer Empfehlung.
Festes Konzept
Projektplan, URL-Mapping, Entscheidung je Plugin, Zeitplan. Schriftlich vor dem Start.
Parallelaufbau
Neues System entsteht neben dem laufenden Shop. Kein Ausfall im Tagesgeschäft.
Migration & Tests
Daten, Weiterleitungen, Tracking, Checkout, Zahlarten, Versand, Performance.
Go-live & Kontrolle
Umstellung, Monitoring der Zugriffe, Korrektur von Weiterleitungen, 30 Tage Nachbetreuung.
Fester Preis vor dem Start.
Keine Stundenzettel, keine Nachträge für Dinge, die vorher sichtbar waren. Der verbindliche Preis entsteht nach dem Check und steht dann.
Vergleichswerte aus öffentlich publizierten Preisen von Anbietern im DACH-Raum, Stand Oktober 2026. Kein Angebot dieser Anbieter, sondern eine Einordnung.
- Inventar aller Plugins und Anpassungen
- Risikoliste mit Aufwandsbewertung
- Empfehlung Shopware 6 oder Shopify
- Belastbare Preisspanne für die Migration
- Daten, Kunden, Bestellungen, Kategorien
- Vollständiges URL-Mapping mit 301
- Tracking und Conversion-Messung neu
- Go-live, Kontrolle, 30 Tage Nachbetreuung
- Alles aus dem Shopify-Paket
- Plugin-Ersatz oder Neubau
- Schnittstellen zu ERP und Warenwirtschaft
- Theme-Anpassung an das neue System
Mehraufwand ist mein Risiko, nicht Ihres. Der Preis steht vor dem Start. Zeigen nach dem Go-live Weiterleitungen ins Leere, korrigiere ich sie kostenfrei. Und wenn sich im Check zeigt, dass eine Migration für Sie nicht sinnvoll ist, sage ich das — für 490 € statt für 6.500 €.
Aufpreise nur bei klaren Zusatzanforderungen: mehr als drei Eigenentwicklungen, ERP- oder PIM-Anbindung, Kataloge über 5.000 Artikel mit Varianten. Das wird im Check benannt, nicht später.
Kurz beantwortet
Ist Shopware 6 einfach ein Update von Shopware 5?
Nein. Shopware 6 ist eine andere Architektur (Symfony und Vue.js statt Smarty). Themes, Plugins und meist auch Anbindungen müssen neu gebaut werden. Deshalb ist es ein Projekt und kein Update.
Wie lange ist mein Shop während der Migration offline?
Idealerweise gar nicht. Das neue System wird parallel aufgebaut und befüllt, während der alte Shop weiterverkauft. Die Umschaltung selbst dauert wenige Stunden und wird außerhalb der Hauptverkaufszeit gelegt.
Was passiert mit meinen alten Bestellungen und Kunden?
Die werden mit übernommen — Kunden, Bestellungen, Adressen, Kategorien, Produkte und Varianten. Was technisch nicht sauber übertragbar ist, wird vorher benannt und nicht nachträglich entdeckt.
Lohnt sich die Migration überhaupt, wenn der Shop klein ist?
Wenn der Shop noch Umsatz macht: ja, weil ein ungepatchtes System ein wachsendes Risiko ist. Wenn ohnehin ein Relaunch ansteht oder der Shop kaum läuft, ist Shopify oft die günstigere und schnellere Variante. Das klärt der Check.
Übernehmen Sie auch nur den SEO-Teil einer Migration?
Ja. Wenn eine andere Agentur die Technik macht und die Rankings nach dem Umzug einbrechen, übernehme ich die Rettung: URL-Analyse, Weiterleitungsregeln, Nachbesserung. Das ist oft günstiger als eine neue Migration.
20 Minuten. Danach wissen Sie, was es kostet.
Schicken Sie mir die Shop-URL. Ich schaue vorher hinein, prüfe den Systemstand und melde mich mit einer Einschätzung — nicht mit einer Broschüre.
Migrations-Check anfragen